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ZUCHTINFORMATIONEN |
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Aktuelle Informationen über Züchter, Würfe und gedeckte Hündinnen finden Sie auf unserer Welpenhomepage |
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Studie über ektopische Ureteren Blutproben Zucht- und Körreglement Ankörung |
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Das ursprüngliche Zuchtgebiet war das Appenzellerland; heute wird die Rasse über die ganze Schweiz verteilt und über die Landesgrenzen hinaus in vielen Ländern gezüchtet. Obschon der Appenzeller Sennenhund viele Liebhaber gefunden hat, ist die Zuchtbasis immer noch sehr klein. Nur durch verantwortungsbewusstes und aufmerksames Züchten wird es möglich sein, die natürlichen und hervorragenden Erbanlagen zu vertiefen und zu festigen. Heutiges Zuchtziel - Die Erweiterung der Zuchtbasis gelten laut den neuen Zuchtbestimmungen als Ziel. Es dürfte somit eindeutig und klar sein, dass heutige Züchter ihr Augenmerk auf Verbesserungen des vorhandenen Typs richten müssen. Wesentliche Veränderungen am Standard sind auch in Zukunft unwahrscheinlich und auch nicht nötig. Wie um das Jahr 1910, so sind auch heute hin und wieder Diskussionen um die bevorzugte Grösse des Appenzeller Sennenhundes im Gange. Damals hat man erkannt, dass der Spielraum von 10cm, also von 48 bis 58cm, genügend ist. Es gibt auch heute keinen triftigen Grund, diesbezüglich Veränderungen vornehmen zu wollen. Der Sportkynologe wird natürlich solche Hunde bevorzugen, welche an der oberen Grenze der zulässigen Grösse sind, währenddem für andere Verwendungszwecke das Mass kaum entscheidend ist. Dass sich der Appenzeller Sennenhund nicht nur zum Treiben und Hüten von Vieh eignet, ist längst erwiesen. Die Tatsache, dass der Hirt auf einsamer Alp imstande ist, den Kontakt und das Verhältnis zwischen Mensch und Tier zu fördern, hat beim Appenzeller Sennenhund erwirkt, dass seine Aufnahmefähigkeit viel grösser ist als diejenige von vielen anderen Hunderassen. Darum hat er auch die Fähigkeit, andere "Arbeiten" auszuüben und es besteht kein Zweifel, dass er mit seiner unverwüstlichen Kondition die Arbeit als Sanitäts-, Schutz, Spür-, Katastrophen- und Lawinenhund ja sogar als Blindenhund genauso zuverlässig ausführen kann wie die anderen Vertreter der sogenannten Diensthunderassen. Wenn auch der Appenzeller Sennenhund dem ursprünglichen Aufgabenbereich erhalten bleiben soll, so ist es doch auch für diese Rasse von Vorteil, wenn vermehrt Hunde für andere Zwecke ausgebildet werden. Dadurch wird die angestrebte Zuchtbasis viel eher erreicht. Solange bei der Zucht des Appenzeller Sennenhundes die Gebrauchstüchtigkeit weiterhin als Fundament betrachtet wird, ist er zum „Allrounder„ prädestiniert, da er wie kaum eine andere Hunderasse durch seine aufgeweckte und freudige Lernfähigkeit alle von Gebrauchshunden zu verrichtenden Arbeiten ausführen kann.Mit Familienanschluss fühlt sich der Appenzeller ein Hundeleben (10 bis 15 Jahre) lang wohl und erfüllt seine Aufgabe zuverlässig. Es ist unsere angenehme Pflicht, im Sinne der Gründer des Clubs für Appenzeller Sennenhunde, das begonnene Werk weiterzuführen, diese natürliche Rasse vor unsinniger Züchtung zu bewahren, so dass sich auch die kommenden Generationen an diesem urwüchsigen und treuen Vierbeiner, dem Appenzeller erfreuen können. |
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